Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auch im Jahre 2018 freuen wir uns, Sie im Namen der Neurologischen Klinik der Kreisklinik Altötting-Burghausen, zur nunmehr 12. Novemberfortbildung, begrüßen zu dürfen.
Das wissenschaftliche Verständnis zum Thema Demenzen ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen, unglücklicherweise hat sich dies noch nicht in neuen, wirksamen Therapieoptionen niederge-schlagen, Versuche mit erfolgsversprechenden Substanzen erbrachten leider nicht den erhofften Erfolg. Vielmehr konzentrieren sich die therapeu-tischen Bemühungen verstärkt auf die Prävention und Minimierung von Risikofaktoren, die einer Demenz-entwicklung Vorschub leisten. Mit der zunehmenden Überalterung unserer Wohlstandsgesellschaft kommt dadurch in den nächsten Jahrzehnten ein epochales Problem auf uns zu. Welche Bedeutung hierbei oder bei allen anderen Erkrankungen der Plazeboeffekt haben könnte, bleibt abzuwarten.
Weiterhin haben wir einige, weit verbreitete, neurologische Krankheitsbilder zur Diskussion ausgewählt, deren sozioökonomische Bedeutung hinlänglich bekannt ist. Diese Patienten, mit chronischen Verläufen einer Epilepsie, einer Migräne oder der Notwendigkeit einer oralen Antikoagulation, sammeln sich nicht nur in neurologischen Facharztpraxen, sondern werden häufig auch von Hausärzten betreut oder begeben sich wegen Akutereignissen notfallmäßig in stationäre Behandlung. Neben der exakten Diagnose- und Indikationsstellung für eine Behandlung, ist auch die Auswahl des geeigneten Therapeutikums ein wesentlicher Bestandteil ärztlichen Handelns. Dabei ergibt sich neuerdings bei manchen Medikamentengruppen die Qual der Wahl, welche wir im Weiteren etwas genauer beleuchten lassen möchten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und laden sie herzlich zu einer aktuellen, informativen und interessanten Fortbildungsveranstaltung ein.

Dr. med. K. Luxner
Chefarzt Neurologische Klinik

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