Kreiskliniken Altötting-Burghausen erneut als regionales TraumaZentrum zertifiziert

Bei einem schweren Unfall mit mehreren Verletzten ist es entscheidend, dass die Unfallopfer vom Rettungsdienst möglichst schnell in geeignete Kliniken gebracht werden. Um das zu gewährleisten, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie das so genannte „TraumaNetzwerk” aufgebaut. Bundesweit sind daran 600 Kliniken angeschlossen, die in der Lage sind, Schwerstverletzte rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr optimal zu versorgen. Die Kreiskliniken Altötting-Burghausen sind seit 2010 als regionales TraumaZentrum Teil dieses Netzwerks und wurden jetzt für die nächsten drei Jahre erneut als solches zertifiziert. Um diesen Status zu erreichen, müssen Kliniken hohe Qualitätskriterien erfüllen. Sie müssen nicht nur über qualifizierte Ärzte und speziell ausgebildetes Pflegepersonal verfügen, sondern auch die erforderlichen Räumlichkeiten und die medizinische Ausrüstung bereitstellen. Ein TraumaZentrum muss in der Lage sein, eine schwerst verletzte Person schnellstens zu diagnostizieren und zu stabilisieren. Für die Versorgung eines Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma muss ständig ein Neurochirurg zur Verfügung stehen. Im Jahr 2019 wurden in den Kreiskliniken Altötting-Burghausen 150 schwer verletzte Patienten versorgt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Schockraum-Patienten”, denn so wird der speziell ausgestattete Behandlungsraum bezeichnet. Prof. Philipp Lechler, Chefarzt der Unfallchirurgie zeigte sich sehr erfreut über die erneute Zertifizierung der Kreiskliniken Altötting-Burghausen zum regionalen TraumaZentrum. „Dies ist ein Beleg für unsere hervorragende medizinische Qualität in der Notfallversorgung.” Oberarzt Dr. Poldi Kraus, Klinik-Koordinator für das TraumaZentrum fügt hinzu, dass die Kreiskliniken Altötting-Burghausen bisher durchweg Bestnoten von den Rettungsleitstellen erhalten hätten. Auch Klinikvorstand Michael Prostmeier und Ärztlicher Direktor Prof. Michael Kraus drückten ihre Freude über diese wichtige Zertifizierung der Kreiskliniken Altötting-Burghausen aus.

TraumaZentrumFreude über die Zertifizierung: (v. li.): Michael Prostmeier (Klinikvorstand), Dr. Poldi Kraus (Klinik-Koordinator TraumaZentrum), Prof. Philipp Lechler (Chefarzt der Unfallchirurgie) und Prof. Michael Kraus (Ärztlicher Direktor). Foto: Schmitzer

 

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