Großer Erfolg: Fünf Jahre „Clowndoktor” beim ZKJ an den Kreiskliniken Altötting-Burghausen

Altötting. „Ich mache die Türe zum Krankenzimmer auf und kenne die Diagnose des jungen Patienten nicht”, erklärt Johannes Schüchner. Die Klinik beschreibt der „Clowndoktor” als etwas, das bei den Kindern und Jugendlichen zuweilen Ängste hervorrufen kann. Seine Aufgabe sieht er darin, diese Ängste durch Humor abzubauen und für Entspannung zu sorgen. Seine besondere Form der Medizin ist übrigens nicht nur bei den Patienten beliebt, auch die Ärzte und Pflegekräfte des ZKJ möchten auf ihren Clowndoktor nicht mehr verzichten. Das Projekt startete vor fünf Jahren und hat drei Initiatoren, die zeitgleich auf die Idee kamen: Der heimische BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend), der auch die Finanzierung übernimmt, ZKJ-Chefarzt Dr. Stefan Vlaho und Johannes Schüchner selbst, der das „Clownhandwerk” einerseits in einer speziellen Schule gelernt hat und andererseits auf seine Lebenserfahrung zurückgreift. Dr. Stefan Vlaho bezeichnete den Clowndoktor im Rahmen einer Pressekonferenz zum Jubiläum als „Leuchtturmprojekt” von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Der pädagogisch-therapeutische Wert dieser Clownbesuche könne nicht hoch genug bewertet werden. Die finanziellen Mittel für das Projekt stammen einerseits von Spenden betroffener Eltern und andererseits von der jährlichen Altwarensammlung des BDKJ. Weitere Informationen finden Sie unter www.mia-san-clown.de

Clown
Dr. Jojo schenkt dieser jungen Patientin für einige Momente Spaß und Entspannung.

 GruppeDie „Mütter und Väter” des Clowndoktor-Projekts: Die Mitglieder des BDKJ, die Mitarbeiter des ZKJ und Johannes Schüchner.
Fotos: Schmitzer

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WB

 

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